D. L. 01.10.2018 21:07:24
In Deutschland haben Forscher kleines Molekül namens PSMA-11 entwickelt, das an diesen Antigenen andocken kann und sich mit verschiedenen radioaktiven Substanzen – so genannten Radionukliden – markieren lässt. Darauf aufbauend entwickelten die Forscher einen ähnlichen Wirkstoff namens PSMA-617. Er wird mit einem stärker strahlenden Radionuklid markiert, so dass eine therapeutisch wirksame Substanz entsteht. Diese zerstört die Prostatakrebszellen. Gibt es diese neuen Substanzen auch in der CH?
Richard Cathomas
Derartige Behandlungen mit Radionukliden, die an PSMA gekoppelt sind werden voraussichtlich ab dem Jahr 2019 auch an verschiedenen Zentren in der Schweiz angeboten werden. Zur Zeit ist aber nicht geklärt, für welche Männer mit Prostatakrebs mit Ablegern (Metastasen) diese Behandlungen wirksam sind. Es laufen im Moment verschiedene Studien dazu um den optimalen Einsatz zu finden.
B. S. 01.10.2018 21:09:00
Psa 24 nach erfolgter Total Op. Nun Rückfall. Bestrahlung angesagt. Nicht klsr ob Lymphen befallen sind. Was kann noc getan werden. Danke
Philipp Huber
Wichtig zu wissen ist, ob es sich hierbei "lediglich" um ein Wiederauftreten des Prostatakarzinoms an der Stelle der ehemaligen Prostata (sog. Prostataloge) und/oder in den lokalen Lymphknoten handelt, oder ob allenfalls Fernmetastasen aufgetreten sind, bevor bestrahlt wird. Hierfür wäre ein sogenanntes PSMA-PET-CT aktuell die Diagnostik der Wahl. Sollten dabei Metastasen ausserhalb des eigentlich geplanten Bestrahlungsfeldes nachgewiesen werden, so müsste allenfalls eine Hormontherapie (medikamentöse Unterdrückung des Testosterons) als Therapie ins Auge gefasst werden.
B. E. . 01.10.2018 21:37:58
Guten Abend - Ich bin jetzt 53 Jahre alt. Vor gut 3 Jahren haben ich den PSA-Wert gemessen. Dieser Wert war zu dieser Zeit - gemäss Arzt - gut. Folgende Fragen: - ist der PSA-Wert noch aussagekräftig - wenn ja, in welchen Zeitabständen sollte dieser gemacht werden. Vielen Dank für Ihre Beantwortung. Beste Grüsse
Jean-Pascal Adank
Es wird empfohlen den PSA-Wert ab 50 Jahren zu testen. Je nach Höhe des Wertes, sollte dieser dann in regelmässigen Abständen nachkontrolliert werden. Bei einem tiefen Wert kann dieser gegebenenfalls auch bis zu 3-5 Jahre nicht mehr gemessen werden müssen. Hohe Werte sollten bis zu halbjährlich kontrolliert oder weitergehend (z. B. mittels Biopsie) abgeklärt werden.
N. A. 01.10.2018 21:39:11
Ich bin 27 Jahre alt. Sollte auch zu einem Prostata Untersuch zum Doktor zur Kontrolle ob alles in Ordnung ist? Oder ab wenn merke ich dass ein Prostata Untersuch notwendig ist?
Philipp Huber
Aufgrund Ihres jungen Alters ist das Risiko für ein Prostatakarzinom sehr gering (wie leider immer in der Medizin aber nie Null Prozent). Sollte in Ihrer Familie (Vater, allfällige Brüder) Prostatakrebs aufgetreten sein, so wäre es ratsam, ab dem 40. Lebensjahr einen Check durchführen zu lassen. Hierfür wird als erstes der PSA-Wert (Blutwert, jedoch nicht spezifisch für Prostatakrebs) als Ausgangswert ermittelt sowie rektal mit dem Finger die Prostata abgetastet. Wenn keine familiäre Belastung vorliegt, kann gut bis zum 45-50. Lebensjahr mit der ersten Vorsorge zugewartet werden.
T. L. 01.10.2018 21:40:08
Ich habe einen grösseren Prostata. Mein Arzt sagt, mann muss nichts machen solange Wasserlasse gut geht. Hat das mit Krebs zu tun?
Richard Cathomas
Bei allen Männern wird die Prostata mit zunehmendem Alter grösser, das ist normal und es braucht grundsätzlich tatsächlich keine Abklärungen, solange das Wasserlassen ohne Probleme geht. Wenn sie über 50 Jahre alt sind, dann können sie mit ihrem Arzt darüber sprechen, ob ein Bluttest (sogenannter PSA Test) gemacht werden soll um nach Prostatakrebs zu suchen. Dieser Test hat jedoch auch Nachteile und daher sollten sie zuerst das Gespräch mit ihrem Arzt suchen.
A. L. 01.10.2018 21:40:57
ist eine aktive Überwachung anhand des PSA Wertes genügend oder braucht es weitere Parameter, wenn ja welche ?
Jean-Pascal Adank
Verschiedene Konzepte der aktiven Überwachung (active surveillance) beruhen auf unterschiedlichen Verlaufsparametern. Wichtig ist bei allen sicherlich der PSA-Wert und die erneute Gewebeprobe mittels Biopsie. Zusätzlich immer wichtiger für die Verlaufsbeurteilung wird die Bildgebung mittels MRI.
H. D. 01.10.2018 21:45:35
Ich habe die Prostatakrebs Behandlung via Hormontherapie und Radiologische Bestrahlung 2017 abgeschlossen. Ich weiss aber nicht ob das Karziom entfernt worden ist - nur über PSA Wert, z.Z. 1.68. Zudem noch Aktion gegen Prolio Rebound Effekt. Frage: mit welchen Kriterien wird der Zustand des Karzioms überwacht bei den drei gezeigten Herren überwacht? Danke
Richard Cathomas
Mit der Bestrahlung wurde ihr Krebs in der Prostata bekämpft. Die Hormontherapie verstärkt die Wirkung der Bestrahlung und diese Kombination ist heute eine Alternative zur Operation. Das Karzinom wird also mit Bestrahlung statt Operation bekämpft, die Prostata verbleibt dabei an Ort und Stelle. Die Überwachung erfolgt nun mittels Bestimmung des PSA Wertes in regelmässigen Abständen. Solange dieser Wert stabil ist dann braucht es keine weiteren Tests, wenn der Wert eindeutig ansteigt dann wird ihr Arzt mit ihnen besprechen, welche Untersuchungen sinnvoll und angezeigt sind.
M. L. 01.10.2018 21:45:39
Ich bin nun 22 Jahre alt. Wie kann man einen allfälligen Prostatakrebs möglichst früh erkennen? Ab wann wird das Thema relevant?
Jean-Pascal Adank
Prostatakrebs tritt gehäuft erst mit zunehmendem Alter auf. Gemäss aktueller Datenlage ist eine Früherkennung mittels Bluttest (PSA-Wert) ab 50 Jahren empfohlen. Bei gewisser Risikokonstellation (z. B. bei familiärer Vorbelastung) kann dieser Test auch etwas früher, z. B. mit 45 Jahren durchgeführt werden.
M. L. 01.10.2018 21:47:00
Vorsorge? Wie oft? Reicht PSA Wert jährlich?
Philipp Huber
Eine erste PSA-Kontrolle (wird im Blut bestimmt) ab dem 45.-50. Lebensjahr kann als Ausgangswert verwendet werden. Sicherlich gehört auch eine Abtastung der Prostata mit dem Finger (über den Enddarm) dazu. Sollten bei einem dieser beiden Untersuchungen Auffälligkeiten gefunden werden, so werden weiterführende Abklärungen (Entnahme von Gewebeproben, heutzutage wird zuvor noch ein MRI der Prostata veranlasst) veranlasst. Sind keine Auffälligkeiten vorhanden, so kann anschliessend nach 1-3 Jahren (je nach PSA-Ausgangswert) ein weiterer Bluttest veranlasst werden.
H. Z. 01.10.2018 21:48:50
ich bin 77-jährig. Prostatakrebs 2014 diagnostiziert. seither aktive Beobachtung. PSA-Wert laufend gestiegen. mit duadort 2015 4.48x2=9. 19.01.18 6.31= 12,6. 21.09.18 10.0=20!! Meine Lebensqualität sehr gut, treibe Sport (Tennis). Keine Probleme. Aber jetzt? Was raten Sie?
Jean-Pascal Adank
Bestandteil der aktiven Überwachung sollte in gewissen Abständen auch die erneute Gewebeentnahme mittels Biopsie sein. Insbesondere bei einem steigenden PSA-Wert, wie Sie ihn unter Duodart beschreiben würde dafür qualifizieren. An gewissen Zentren kann zuvor auch eine Bildgebung mittels MRI zum zusätzlichen Informationsgewinn veranlasst werden.
M. L. 01.10.2018 21:49:12
Kann ich Prostatakrebs selbst erkennen? Da viel Schamgefühl aufkommt...
Richard Cathomas
Nein, selber kann man das nicht erkennen. Dafür braucht es als ersten Schritt den Bluttest (PSA). Der Untersuch mit dem Finger kann zusätzlich helfen, um die Prostata zu untersuchen. Dieser Untersuch durch den Hausarzt oder Urologen ist einfach und nicht schmerzhaft.
A. M. 01.10.2018 21:51:30
Kann man die Behandlung von Prostatakrebs auch mit der Protonenbestrahlung (Paul Scherer Institut) machen?
Richard Cathomas
Die Protonenbestrahlung hat keine Vorteile gegenüber der üblichen Bestrahlung. Die modernen Bestrahlungsgeräte sind heute so gut, dass kein Einsatz von Protonen notwendig ist. Es gibt keine Untersuchungen die zeigen, dass diese Therapieform besser wäre. Die Kosten sind jedoch deutlich höher. Daher wird am Paul Scherrer Institut meines Wissens keine Protonentherapie für Prostatakarzinom angeboten.
A. H. 01.10.2018 21:52:13
Ich bin 57 und habe verschiedene, widersprüchliche Informationen darüber erhalten, ob es Sinn macht, die Prostata regelmässig kontrollieren zu lassen. Wenn ja, reicht ein Abtasten durch den Hausarzt oder empfehlen Sie andere Methoden und in welchem Intervall?
Jean-Pascal Adank
Etablierte Methoden sind seit Mitte 90er-Jahren sicherlich der Bluttest (PSA-Wert). Die digitale Untersuchung (Abtasten) alleine zeigt meist eher fortgeschrittenere Karzinome. Immer wichtiger zur Verlaufsbeurteilung wird hingegen die Bildgebung mittels MRI der Prostata. Die Häufigkeit der Verlaufskontrolle hängt prinzipiell von der Höhe des PSA-Wertes ab.
P. M. 01.10.2018 21:53:28
was sind überhaupt Symptome, wie merke ich dass etwas nicht stimmt mit der Prostata und wann muss ich zum Arzt ? Bin 82
Philipp Huber
Leider ist es so, dass oftmals der Prostatakrebs (vor allem im Anfangsstadium) keine Beschwerden verursacht. Beschwerden, wenn bereits Ableger (Metastasen) im Knochen vorliegen, äussern sich mit Schmerzen, was häufig die ersten Beschwerden im fortgeschrittenen Stadium sind. Statistisch gesehen ist es aufgrund Ihres Alters so, dass ein Prostatakrebs relativ wahrscheinlich in Ihnen schlummert, auch wenn Sie keine Symptome haben. Aber sehr wichtig zu wissen ist, dass nicht jedes Prostatakarzinom eine Behandlung benötigt, da sich der Krebs unterschiedlich aggressiv verhält. Viele Männer über 80 Jahre, bei denen bislang kein Krebs nachgewiesen worden ist, sterben viel eher MIT als AN dem Prostatakarzinom.
H. . B. 01.10.2018 21:53:48
(66)Ich habe Prostata Krebs und bin mit 31 Radiotheraphie Sitzungen behandelt worden und anschliessend 3 Jahre Lucrin Spritzen.Heute bin 71. PSA 0,2
Richard Cathomas
Das ist ein sehr gutes Resultat und es ist gut möglich, dass der Krebs nicht mehr wiederkommt. Dies lässt sich jedoch nie mit Sicherheit sagen. Empfohlen ist sicherlich weiterhin eine regelmässige Kontrolle des PSA Wertes, Bilder zur Überwachung sind jedoch nicht nötig.
c. s. 01.10.2018 21:57:40
Der Urologe empfahl mir nach einer Prostata-Biopsie die Entfernung der Prostata (mittels Da Vinci). Ich holte eine Zweitmeinung ein und liess mich dann vom betr. Arzt an der Prostata operieren (kleine OP). Das entfernte Gewebe enthielt laut Laborbericht 1% Krebszellen. Seither gilt "Aktive Überwachung". Was ist hiefür zu empfehlen? Nur PSA-Wert (bisher im grünen Bereich). Oder gelegentlich wieder (in welchen Zeitabständen) ein MRI?
Jean-Pascal Adank
Entscheidend hierfür ist, was für ein Stadium der ursprüngliche Prostatakrebs hatte (Hoch- oder Niedrigrisiko für Metastasierung). Für eine aktive Überwachung qualifizieren eigentlich nur Niedrigrisiko-Tumore. Hier wären regelmässige (z. B. halbjährliche) PSA-Kontrollen und je nach Verlauf/Anstieg des Werts kombiniert mit MRI-Bildgebung und erneuter Biopsie der (Rest-)Prostata empfohlen. Das mittels TUR-P entfernte Gewebe ist nur bedingt aussagekräftig hinsichtlich Krebs, da dieser häufig in den äusseren (nicht abgetragenen) Anteilen liegt.
J. Z. 01.10.2018 21:58:31
Ich habe Prostatakrebs und stehe nun vor der Frage, Operation oder Bestrahlung. Nach der Histopathologie ist ein Wert, Gleason Pattern 4+5=9. Ableger im Körper sind keine Vorhanden. Ich bin 62 jährig. Ist eine radikale Prostatektomie das Sinnvollste?
Richard Cathomas
Das ist eine schwierig zu beantwortende Frage. Auf jeden Fall sollte ihr Arzt ihre Situation an einem sogenannten interdisziplinären Tumorboard vorstellen, an dem sämtliche Spezialisten (Urologie, Bestrahlung, Onkologie) teilnehmen. Dort wird die Situation aus verschiedenen Blickwinkeln angeschaut und man kann ihnen einen Vorschlag machen. Zur Entscheidung würde helfen, wenn sie ein MRI der Prostata gehabt haben. Auch muss man darauf achten, ob noch andere Erkrankungen vorliegen. Eine Behandlung der gesamten Prostata erscheint in ihrem Fall aber notwendig, das kann mit radikaler Operation oder mit Bestrahlung (in Kombination mit Hormontherapie für 2 Jahre) geschehen. Eine "kleine" Therapie wie im Puls Beitrag gezeigt ist für sie keine gute Option und ich würde auf jeden Fall davon abraten.
J. R. 01.10.2018 21:59:35
Mein Urologe sagt der PSA Test sei nur alle 2 Jahre nötig. Wäre es bei vergrösserter Prostata nicht sinnvoll bei jeder jährlichen Kontrolle einen Test zu machen. Er hat die Kosten für die Krankenkassen angesprochen, bei meinen Werten sei dies nicht notwendig. Mir wäre aber die jährliche Kontrolle lieber.
Philipp Huber
Leider ist der PSA-Wert alleine zur Diagnostik eines Prostatakarzinoms nicht sehr wegweisend, da er nicht nur bei einem Prostatakrebs, sondern auch bei einer Entzündung der Prostata oder, wie wohl bei Ihnen, aufgrund der vergrösserten Prostatadrüse erhöht sein kann. Sollten Sie mehr Gewissheit wünschen, so könnten Sie eine MRI der Prostata veranlassen; hierbei können normalerweise eher aggressivere Prostatakarzinome relativ gut erkannt werden. Jedoch sollten, im Falle von Auffälligkeiten im MRI, nachfolgend Gewebeproben der Prostata entnommen werden.
M. H. 01.10.2018 22:00:06
Guten Tag, Mein Vater hatte Prostata Krebs ab welche malter sollte ich nun zur Kontrolle gehen (37)?
Jean-Pascal Adank
Empfohlen zur Früherkennung ist der PSA-Wert ab 50 Jahren (im Sinne einer Screening-Untersuchung). Bei gewisser Risikokonstellation, z. B. wie bei Ihnen bei familiärer Vorbelastung, kann eine erstmalige Bestimmung ab 45 Jahren (jedoch mit Einbezug der teilweise weitreichenden Konsequenzen) diskutiert werden.
H. E. 01.10.2018 22:00:09
Guten Abend Bei mir (71) wurde ein PSA - Wert von 6.0 festgestellt. Muss ich jetzt eine Biopsie machen oder genügt eine Ultraschall-Untersuchung? Die typischen Prostata-Beschwerden sind nur schwach (z.B. Nachts muss ich nicht aufstehen).
Richard Cathomas
Wenn sie sonst gesund sind dann ist eine weitere Abklärung bei einem PSA von 6.0 angezeigt. Heute wird empfohlen, zuerst ein MRI der Prostata zu machen und dann die Biopsie zu planen. Ein alleiniger Ultraschall ist nicht hilfreich.
U. H. 01.10.2018 22:03:16
Guten Abend - Im Frühjahr 2010 wurde bei mir Prostatakrebs diagnostiziert. Nach sorgfältiger Vorabklärung wurde ich dann mit der sog. Brachytherapie behandelt und zwar mit Erfolg. Ich bin nun 74 Jahre alt und habe keinerlei Beschwerden. Der PSA Wert betrug im Frühjahr dieses Jahres 0,04. Wird heute diese Methode nicht mehr angewendet ? Wenn ja, warum nicht ?
Philipp Huber
Der Trend liegt aktuell darin, die Behandlungsfeld der Bestrahlung weiter einzugrenzen. Hierfür wurde die "Cyberknife"-Therapie entwickelt, weshalb die Bestrahlung als Brachytherapie weniger häufig zum Einsatz kommt.
M. S. 01.10.2018 22:05:08
Guten Tag, vor 3 Wochen musste ich auf Grund des erhöhten PSQA Wertes eine Biopsie machen lassen. Ich bin 55 Jahre alt. Letzte Woche nun bekam ich Bericht dass von den 12 entnommenen Proben 7 positiv war und man legt mir nahe eine Prostata Operation durchzuführen. Mir ist das zu radikal und ich habe Angst davor. Wo kann ich eine zweite Meinung einholen und Alternativen besprechen?
Jean-Pascal Adank
Positiv ist leider nicht gleich positiv. Es gibt je nach Entartung unterschiedliche Stufen (Gleason-Score), die mit dem Risiko zum Bilden von Metastasen einhergehen. Prinzipiell ist eine Zweitmeinung nie verkehrt und kann Ihnen mehr Sicherheit in der Entscheidungsfindung einer doch weitreichenden Therapie geben.
H. . B. 01.10.2018 22:05:26
Muss man nicht mal eine Kontrolle machen auf Ableger, es heist immer nicht nötig ist alles in Ordnung.ich glaube es nicht. habe auch Diabetes bekommen. Vielen Dank zum Voraus.
Richard Cathomas
Wenn der PSA Wert nach einer Behandlung sehr tief ist und keine Veränderung aufweist, dann darf man davon ausgehen, dass keine Ableger vorliegen. Bilder zu machen ist in dem Fall nicht sinnvoll und für ihren Körper eine zusätzliche unnötige Belastung.
W. J. 01.10.2018 22:08:17
Grüezi, weshalb kommt die Brachytherapie fast nie zur Anwendung? Ich unterzog mich dieser vor 11 Jahren und bin sehr Zufrieden. Ich bin 70 Jahre alt und habe zwar gewisse Erektionsstörungen und kann 2-3 x wöchentlich ejakulieren.
Richard Cathomas
Die Brachytherapie ist sicher eine gute Alternative zur Operation oder Bestrahlung für Prostatakrebs im Frühstadium und mit niedrigem Risiko. Heute werden Männer in dieser Situation aber meist mit aktiver Überwachung behandelt. Daher hat die Brachytherapie an Bedeutung eingebüsst.
E. U. 01.10.2018 22:09:13
Guten Abend, geb. 1951, 1. radikal OP im 2013, PSA trotzdem ansteigend, 5 J später Bestrahlung während mehrer Wochen im OP-Bereich. nichts gebracht, 1. Hormontherapieim 2014 OP/Darmkrebs - nichts mit Prostata zu tun. Seither beim Onkologen in Behandlung, erneute Hormontherapie - nichts gebracht, radioaktives CT, Krebszellenstrang zwischen Niere l. und Bauchaorta hinter den Därmen, jetzt in Behandlung 3. Hormonther, PSA 1.0, k. Ableger weder in Organen noch in Knochen. Was könnte noch helfen.D
Philipp Huber
Wenn der PSA-Wert unter der Hormontherapie ansteigen und/oder Beschwerden auftreten sollten, würde dies bedeuten, dass der Prostatakrebs nicht mehr auf die Hormonentzugstherapie reagiert. In einem solchen Fall gäbe es weitere medikamentöse Therapien, welche auf einem anderen Pfad die Tumorzellen des Prostatakrebs angreifen können. So wie Sie dies schildern, scheint jedoch aktuell keine Sorge zu bestehen bezüglich neuer Metastasen, weshalb (soweit beurteilbar) die bestehende Hormontherapie fortgeführt werden kann.
H. A. 01.10.2018 22:09:32
Ich habe Jg 1932 und bin seit 2003 unter "wait and see" Status, Prostatakarzinom , Gleason 3+3=6. PSA-Wert stieg in der Folge erst langsam, ab 2015 rascher bis Jan 2018 auf 50.1. Seit Jan. 2018 bekomme ich Zoladex. Nun soll noch eine Behandlung mit Prolia folgen zur Verhinderung von Osteoporose, obwohl die Dexa Messung eine normale Knochendichte zeigt. Der Rheumatologe empfiehlt eine neue Messung in 2 Jahren. Kann ich vorläufig auf Prolia verzichten? Müsste Prolia immer weiter injiziert werden
Richard Cathomas
Wenn sie eine normale Knochendichte haben dann braucht es im Moment sicher kein Prolia. Eine Messung in 2 Jahren ist jedoch sinnvoll und dann man nochmals entscheiden ob Prolia sinnvoll ist.
N. A. 01.10.2018 22:10:40
Ist häufiger Harndrag (im Vergleich mit anderen) ein Anzeichen für Prostatakrebs? Beziehungsweise wie erkennt man, dass etwas mit der Prostata nicht in Ordnung ist?
Jean-Pascal Adank
Grundsätzlich müssen Probleme beim Wasserlassen von Symptomen vom eigentlichen Prostatakrebs unterschieden werden. Diese haben oft nicht viel miteinander zu tun und sollten auch getrennt voneinander abgeklärt werden. Für Beschwerden beim Miktionieren zum Beispiel mittels Ultraschall oder Fragebogen; für das Vorhandensein von Krebs z. B. mittels PSA-Wert und digitaler Untersuchung. Die Abklärung und Unterscheidung dieser beiden Krankheitsbilder kann der Urologe durchführen.
E. B. 01.10.2018 22:12:03
Ich habe vor 8 Jahren die ganze Prostata raus Operiert.Nun mache ich seit 5 Monaten eine Hormon-Therapie,paralle nehme ich das Medikament Xdanti 40mg(4 Kapseln) ein.Frage,,,,,Muss ich die Hormon Spritze wirklich weiter Spritzen lassen(alle 3 Monate),ich habe innert kurzer Zeit 16 Kilogram zugenommen.
Richard Cathomas
Ja, sie müssen die Hormonspritze weiterführen auch wenn sie Xtandi einnehmen. Das Xtandi kann sonst nicht die optimale Wirkung entfalten. Leider führen beide diese Medikamente zu einer gewissen Gewichtszunahme. Es ist wichtig, dass sie versuchen körperlich aktiv zu bleiben und auf ihre Ernährung achten.
O. S. 01.10.2018 22:13:49
Ich habe vor 6 Jahren die kleine Prostataoperation gehabt. Dabei wurde in den herausgenommenen Prostatageweben ein sehr agressive Krebszellen entdeckt. Da durch die Operation eventuell die Krebszellen entfernt wurden, hat mir der behandelnde Art geraten, die Prostata nicht zu entfernen, aber jährlich durch meinen Hausarzt den PSA Test zu machen lassen. Bis jetzt sind diese Werte immer gut. Wie sicher sind diese Werte, oder sollte man mal einen Emeri untersuch machen.
Philipp Huber
Ein MRI der Prostata mit ggf. nachfolgender Entnahme von Gewebeproben (Biopsien) würde sicherlich mehr Klarheit schaffen, ob ein Prostatakrebs noch vorhanden ist. Letztlich sollte aber vor Planung solcher diagnostischer Massnahmen die Gesamtsituation des Patienten mit dem behandelnden Urologen oder Hausarzt geklärt werden.
E. R. 01.10.2018 22:15:15
Bin 67 Jahre,wie merke ich Prostatakrebs
Richard Cathomas
Das kann man nicht selber merken. Ich würde vorschlagen dass sie mit ihrem Hausarzt darüber sprechen, ob man einen Bluttest (PSA Test) machen soll um ihr Risiko abzuschätzen. Der Test sollte aber nur nach einem Aufklärungsgespräch gemacht werden da er sowohl Vorteile wie Nachteile hat.
I. R. 01.10.2018 22:16:06
Kann ein MRI dem Prostatakrebs eindeutig bestimmen, oder anders wenn ein MRI nichts anzeigt würde dies bestätigen dass kein Krebs vorhanden ist.
Jean-Pascal Adank
Die Erfahrungen in der Interpretation vom MRI hinsichtlich Prostatakrebs sind noch nicht gefestigt, geben aber mittlerweile ein Indiz. Aktuell werden Veränderungen in der Prostata im MRI auf einer Wahrscheinlichkeits-Skala für das Vorhandensein von Krebs ausgegeben (von eher gutartig bis eher bösartig). Die definitive Beurteilung gelingt jedoch erst mittels Gewebeentnahme (Biopsie der Prostata) unter dem Mikroskop.
G. Z. 01.10.2018 22:19:21
Man liest immer wieder von Medikamenten, welche nachweislich die Entwicklung von Prostata - Karzinom - Zellen hemmen - z.B. The Onkologist 2011: 16(9) 1197-1202, wo die Tötung von Krebszellen durch das Medikament Protectival (LCS 101) nachgewiesen wird. Wäre es nicht sinnvoller, Patienten mit einem Karziniom ein solches Präparat zu verschreiben, anstatt abzuwarten, bis vielleicht ein aufwendiger Eingriff nötig wird? Wieso werden diese Präpasrate nicht empfohlen?
Richard Cathomas
Es gibt verschiedene Substanzen die möglicherweise die Entwicklung von Krebszellen in der Prostata behindern. Es gibt dazu jedoch nur wenige gute Untersuchungen, nachgewiesen ist dies nur in wenigen Fällen. Die Wirkung ist zudem in erster Linie vorbeugend. Wenn sich ein Krebs entwickelt hat dann sind diese Substanzen eindeutig zu wenig wirksam und können einen Eingriff leider nicht ersetzen. Wie sie aber heute gehört haben, ist ein Eingriff oft auch gar nicht nötig und man kann eine Überwachung durchführen.
H. M. 01.10.2018 22:19:38
Ich hatte vor 9 Jahren eine operative Entfernung der Prostata. Krebs wurde nicht diagnostiziert. Jetzt steigt mein PSA-Wert wieder. Der Urologe meint, dass man das einfach überwchen soll. Was meinen Sie?
Philipp Huber
Sofern eine radikale Operation mit Entfernung der gesamten Prostata (und nicht lediglich eine Teilentfernung der Prostata über die Harnröhre aufgrund einer Blasenentleerungsstörung), so sollte prinzipiell der PSA-Wert nicht mehr nachweisbar sein. Es kann aber auch sein, dass bei der radikalen Operation nicht sämtliches Gewebe der Prostata entfernt werden konnte, so dass weiterhin Prostatazellen das PSA produzieren. In einem solchen Fall spielt es eine Rolle, wie die Dynamik der PSA-Entwicklung über die Zeit ist. Anhand derer sollte entschieden werden, wann eine weiterführende Diagnostik (a.e. mittels MRI) in die Wege geleitet werden müsste.
R. G. 01.10.2018 22:20:13
ein mittelagressiver Krebs wurde vor 10 Jahren mit Erfolg bestrahlt. Der Blutwert ist jetzt immer gut. Soll ich trotzdem regelmässig den Urologen konsultieren? Danke für Ihre Antwort.
Richard Cathomas
Ja eine Kontrolle einmal jährlich beim Urologen erscheint in ihrer Situation sinnvoll und das würde ich empfehlen.
J. H. 01.10.2018 22:21:21
Bin 70 Jahre alt. Seit ca.12 Jahren Prostata-Kontrolle inHirslanden Aarau. PSA Wert immer leicht ansteigend. Letztes Jahr ca. 4. Dieses Jahr plötzlich 7.1.In MRI etwas festgestellt. Biopsie-Entnahme positiv. Vom Urologen Da Vinci Roboter OP empfohlen. Wäre nicht Bestrahlung besser? Muss ich nach OP mit Inkontinenz und totalem Verlust der Sexualfunktionen rechnen? Die OP ist auf 03.10.18 festgelegt. Gibt es eine neuere bessere Methode das Karzinom zu entfernen?
Jean-Pascal Adank
Wenn die Biopsie einen (behandlungsbedürftigen) Prostatakrebs zeigt, sollte prinzipiell ein etabliertes Verfahren angewendet werden (Operation z. B. mit DaVinci oder eine Bestrahlung), wo Langzeitdaten zur Krebskontrolle (und auch ein vergleichbares Nebenwirkungsspektrum) vorhanden sind. Oder, wie in der Sendung berichtet, experimentelle Methoden im Rahmen einer Studie. Ob und wie Sie qualifizieren, könnten Sie im Rahmen einer Zweitmeinung auch mit einem Strahlentherapeuten ungeniert eruieren.
R. W. 01.10.2018 22:22:39
wie kann man vorsorgen Essen/Bewegung/etc.?
Philipp Huber
Leider gibt es keine wissenschaftlich nachgewiesenen Prophylaxemassnahmen, die ein Prostatakarzinom verhindern. Da der Mensch aber nicht nur an einem Prostatakrebs erkranken, sondern noch viele andere, schwerwiegende Krankheiten erleiden kann, ist gesundes Essen, Bewegung, etc., sicherlich nicht falsch.
R. K. 01.10.2018 22:22:51
Was halten Sie vom Medikament Xtandi?
Richard Cathomas
Xtandi ist ein Medikament das bei Männern angewendet wird die Prostatakrebs mit Ablegern haben und bei denen die Hormontherapie nicht mehr genügend hilft. In dieser Situation ist Xtandi ein wirksames und gut verträgliches Medikament.
H. v. F. 01.10.2018 22:24:08
Bei meinem (unterdessen verstorbenen) Nachbarn wurden vor ca. 15 jahren radioaktive Staebchen in die Prostata eingefuehrt fuer eine permanente lokale Bestrahlung. Wird diese Methode heute auch noch angewendet? Um welche radioaktiven Isotope handelt es sich?
Richard Cathomas
Die Behandlung heisst Brachytherapie: dabei werden radioaktive Strahlenquellen in die Prostata eingeführt. Die Behandlung wird heute nur noch selten angewendet da meist in dieser Situation eine aktive Überwachung empfohlen wird.
R. H. 01.10.2018 22:24:20
Was ist Ihre Meinung Zur Branchie Theraphi. Wieso hört man nichts über diese Theraphie
Richard Cathomas
Die Brachytherapie wurde bei Männern mit Prostatakrebs im Frühstadium und mit niedrigem Risiko geprüft und angewendet. Heute ist man der Meinung, dass in dieser Situation oft auch eine aktive Überwachung gemacht werden kann. Daher hört man heute weniger über diese Methode.
S. B. 01.10.2018 22:24:44
Ich (68) habe prostatahypertrophie mit den göngigen problemen wie nachtröpfeln, plötzlicher urindrang etc. 3x stanzbiopsien wegen hohem psa wert: chron. Rezidivierende prostatitis. Mit duodart viel besser aber nebenwirkungen zunehmend. Nun denke ich daran, meine prostata zu embolisieren. Frage: gute idee? Spricht etwas dagegen? (Ps ich bin med vet., knapp pensioniert
Jean-Pascal Adank
Die Embolisation der Prostataarterien in der Therapie der Prostatavergrösserung ist ähnlich den im Beitrag beschriebenen Methoden zur Krebsbehandlung experimentell und noch ohne Langzeitdaten. Erste Ergebnisse (z. B. am KS St. Gallen) sind jedoch ermutigend. Etablierte Verfahren (Goldstandard) nach ausgeschöpfter medikamentöser Therapie ist und bleibt hier die TUR-P mittels Elektroschlinge.
P. L. 01.10.2018 22:26:10
Ich bin 59 Jahr alt. Im Sommer 2015 hatte ich nach PSA Wert von 6 und 5,7 eine Biopsie, die keine Krebszellen oder Vorstufen ergab. Im April 2016 sank der PSA Wert auf 4.85. Gemäss Hausarzt soll ich nach 2 Jahren wieder zur Kontrolle. Ich habe ein mulmiges Gefühl. Was kann ich zur Vorbeugung tun?
Richard Cathomas
Ich würde in ihrer Situation empfehlen das PSA einmal jährlich zu bestimmen. Bei einem erneuten Anstieg sollte zuerst ein MRI durchgeführt werden und dann allenfalls eine Biopsie geplant werden. Solange das PSA aber stabil ist oder sinkt können sie mit MRI und Biopsie zuwarten.
H. S. 01.10.2018 22:27:45
Bin 75. vor 14 Jahren Prostata operiert. bis anhin PSA nicht messbar. Bei letzter Kontrolle 1,8. Was sollte man oder kann man tun?
Richard Cathomas
Zuerst sollte man das PSA jetzt nochmals messen. Wenn der Wert wirklich von nicht messbar auf 1.8 angestiegen ist, dann ist eine weitere Abklärung notwendig sofern sie sonst gesund sind. Heute empfiehlt man in dieser Situation die Durchführung eines PSMA PET CT.
M. C. 01.10.2018 22:28:15
Mein Hausarzt hat im Rahmen einer Routinekontrolle bei der DRU auf 13h eine Stecknadel grosse Verhärtung festgestellt. Ebenfalls hat er das Blut getestet, der PSA-Wert sei normal, also nicht erhöht (kenne den Wert allerdings nicht). Ich 49 Jahre, Probleme mit dem Wasserlassen habe ich ab und zu, wenn auch nicht störend (‘schwächerer’ Harnstrahl, teilweise etwas verzögert, Nachtröpfeln, 1 x aufs Klo in der Nacht). Sollte es weiter abgeklärt werden, kann es auch eine vergrösserte Prostata sein?
Philipp Huber
Meines Erachtens sollte bei einem auffälligen Tastbefund als nächster Schritt ein MRI der Prostata erfolgen. Wenn in diesem ebenfalls nicht alles als normal beurteilt würde, könnten gezielte Entnahmen von Gewebeproben (Biopsien) aus dieser Region Klarheit schaffen. Der PSA-Wert per se ist leider nicht sonderlich aussagekräftig; auch nicht, wenn er in der Norm liegt.
A. S. 01.10.2018 22:28:50
Ich bin 70 Jahre alt. Vor neun Jahren hatte ich eine total Oberation. (komplete Entfernung der Prostata.) Mir geht es gut und ich bin sehr zufrieden. Meine Frage: Wir hoch sollte der PSA wert nach einer total Operation sein ? Herzilchen Dank für ihre Bemühungen und die Antwort.
Richard Cathomas
Nach einer Totaloperation der Prostata sollte der PSA Wert nicht mehr messbar sein (bzw. <0.1).
L. R. . 01.10.2018 22:30:02
Ein steigender PSA-Wert wird oft als ein Hinweis auf Prostatakrebs-Risiko angegeben. Mein PSA-Wert stieg innerhalb eines Jahres von 6.2 auf 8.3. Was meinen Sie dazu? Merci und beste Grüsse
Jean-Pascal Adank
Es gibt unterschiedliche Gründe für ein "hohes" PSA. Eine voluminöse Prostata, eine entzündete Prostata (und hierzu gehört eigentlich auch die mechanisch beanspruchte Prostata, z. B. nach ausgiebigem Fahrradfahren, sexuelle Aktivität) oder der Prostatakrebs. Bei einem nur moderaten Anstieg wäre auch eine kurzfristige Nachkontrolle des Blutwerts möglich. Bei einem dann bemerkten Absinken wird das Vorhandensein von Krebs unwahrscheinlicher. Eine weitere Abklärung vor einer beweisenden Biopsie wäre auch eine MRI-Bildgebung zum Entdecken von auffälligen Arealen, die dann gezielt biopsiert werden können.
K. S. 01.10.2018 22:32:05
Guten Abend! Ich (56) hatte 2012 eine radikale Prostata Enterfernung mittels DaVinci Roboter, inkl. Lymphknoten (waren nicht befallen), danach 35 mal Bestrahlung. Nun 6 Jahre nach der OP Anstieg des PSA Wertes auf 0.86, nächste Messung im November. Ich bin nun sehr verunsichert und mache mir sorgen. Bei MRI Untersuch meiner Hüfte vor ein paar Wochen wurder vermerkt: Bei Status nach Prostatavesikulektomie bei Prostatakarzinom kein Hinweis auf eine Tumormanifestation. Was sind Ihre Erfahrungen?
Richard Cathomas
Falls der Wert im November nochmals ansteigen sollte würde ich eine Untersuchung mit PET empfehlen (am besten PSMA PET). Dies ist die beste Methode um allfällige Krebszellen zu suchen. Je nach Befund muss man dann an einem spezialisierten Tumorbaord besprechen, was das beste weitere Vorgehen ist.
A. G. 01.10.2018 22:32:22
Ich wurde 2010 mit der Brachi-Methode am Lindenhof in Bern behandelt. (38 Körnchen).Die Nachkontrollen verliefen sehr gut. Nun habe ich einen starken Harndrang und damit verbunden eine leichte Inkontinenz. Was kann ich machen? (Jahrgang 40)
Philipp Huber
Prinzipiell sollte durch einen Urologen kontrolliert werden, wie Ihre Blasenfunktion und insbesondere die Blasenentleerung ist, ob eine (chronische) Entzündung der Prostata vorliegt oder ob sich Hinweise für eine Schwächung bzw. Schädigung des Schliessmuskels/Beckenbodens ergeben.
A. B. 01.10.2018 22:32:41
Guten Abend, ich bin 31 Jahre alt. Ich habe eine Verhärtung im Darm festgestellt die ca. der Grösse einer Erbse entspricht. Bei Druck auf die Verhärtung habe ich Schmerzen. Leider kann ich nicht beurteilen ob dies mit der Prostata zusammenhängt. Die Verhärtung ist ca. 7-8 cm vom Schliessmuskel entfernt und liegt auf der selben Seite wo auch die Prostata ist. Könnte dies ein Zeichen für Prostata Krebs sein? Bei wem empfehlen Sie eine Untersungung? Beim Hausarzt oder einem Spezialisten? Danke
Jean-Pascal Adank
Primäre Anlaufstelle sollte der Hausarzt sein, der Sie dann bei Bedarf einem passenden Spezialisten weiterleiten kann.
M. F. 01.10.2018 22:35:19
JG 64, Erstdiagnose April 2018, PSA 65, Gleason-Score 9. Da nach einem PSMA-PET-Scan Metastasen entdeckt wurden, wurde ich gleich mit Chemo- und Hormontherapie behandelt. PSA im Juli <1, dann aber noch in vollem Therapieverlauf. Aktuell ist kein weiterer Chemozyklus geplant, 3. Hormonspritze im Oktober. Gibt es bei mir mit aktuell ruhiggestellten Metastasen keine Alternative zur Hormontherapie? Ich bin sehr aktiver Sportler (Läufer) und das unterdrückte Testosteron macht sich spürbar (Muskeln).
Richard Cathomas
Sie haben auf jeden Fall eine sehr gute und sehr wirksame Therapie erhalten. Der Abfall des PSA ist sehr erfreulich. Die Fortsetzung der Hormonspritze ist jedoch unbedingt notwendig. Grosse Untersuchungen haben gezeigt, dass ein Absetzen der Spritze ungünstig ist und dies wird daher nicht empfohlen. Den Sport sollten sie unbedingt weiterführen, damit können sie die Muskeln besser erhalten.
P. B. 01.10.2018 22:37:09
Im Alter von 50 Jahren wurde bei mir im Sept. 2007 eine Brachytherapie durchgeführt. Meine Fragen: Genügt es, wenn wir uns immer auf den PSA-Wert verlassen? Oder sollte einmal ein MRI-Untersuch oder ein anderer Test durchgeführt werden? Warum wird heute in Sendungen und in den Medien die Brachytherapie nie mehr erwähnt? Waren die Erfolgswerte zu tief? Gab es zu viele negative Nebenwirkungen? Wird die Brachytherapie heute noch durchgeführt?
Richard Cathomas
Ein PSA Test genügt zur Nachsorge. MRI oder andere Bilder sollte man nur machen wenn der Wert ansteigt. Die Brachytherapie ist eine gute Therapie beim Prostatakrebs mit niedrigem Risiko. Meist macht man heute für in dieser Situation eine aktive Überwachung, daher hört man heute nicht mehr soviel davon.
U. . A. 01.10.2018 22:37:51
Ich hatte vor einem Jahr einen Prostatakrebs mit PSA-Wert 4; nahm dann regelmässig Duodart, worauf der Wert auf 2,2 sank. Darauf bekam ich Avodart. Beim letzten Untersuch letzte Woche war der Wert wieder angestiegen auf 2,9. Soll ich weiterhin einfach Avodart nehmen?
Jean-Pascal Adank
Nach der Diagnose Prostatakrebs sollte die Prostata mindestens anhand dem PSA-Wert nachkontrolliert werden. Duodart bewirkt aufgrund seinem Wirkmechanismus ein Abfall des PSA-Wertes auf ca. die Hälfte, kann dann aber wieder als Verlaufsmarker verwendet werden. Avodart kann also weiter eingenommen werden. In Ihrem Fall muss von einem Anstieg von ursprünglich 4 auf nun knapp 6 ausgegangen werden. Verlaufskontrollen wären mittels Biopsie (Gewebeentnahme) oder vorhergehender MRI-Bildgebung zu empfehlen.
E. P. 01.10.2018 22:39:36
Was halten Sie von Brachytherapie
Richard Cathomas
Die Brachytherapie ist grundsätzlich eine gute Behandlungsmöglichkeit aber ist eigentlich Patienten mit Prostatakrebs mit niedrigem Risiko vorbehalten und die Prostata darf auch nicht zu gross sein. Meist empfiehlt man heute statt Brachytherapie eine Überwachung oder wenn ein höheres Risiko besteht dann eine Operation oder Bestrahlung von aussen.
K. M. 01.10.2018 22:39:38
Ist nach der "grossen" / "kleinen" Prostata-Operation Sex noch möglich ? Wie steht es mit dem Orgasmus ?
Philipp Huber
Die Erektionsfähigkeit ist abhängig davon, ob bei einer radikalen (Sie nennen es "grosse") Operation die Nerven, welche für die Erektion zuständig sind und anatomisch gesehen um die Prostata ziehen, (mindestens teilweise) geschont werden können. Hier liegen viele Studien mit Langzeitdaten vor, welche belegen, dass die Erektionsfähigkeit (mit oder ohne medikamentöse Hilfsmittel) ein Jahr nach der Operation sehr oft noch vorhanden sind. Prinzipiell werden die genannten Nervenfasern durch eine Fokaltherapie (wie z. B. die im Beitrag erwähnte HIFU) weniger stark in Mitleidenschaft gezogen, was die Chance für erhaltene Erektionen erhöht. Letztlich spielt es aber auch eine Rolle, wie gut die Erektionsfähigkeit vor einem Eingriff ist bzw. war. Das Orgasmusgefühl per se bleibt darüber hinaus bestehen.
M. C. 01.10.2018 22:41:03
Ich (69) habe vor 2 Jahren beim Hausarzt den Prostata Bluttest PSA? gemacht, war nach den Aussagen des Arztes gut, der Arzt ist mittlerweile pensioniert. Was ist in Zukunft vorzunehmen. Mein Vater war daran erkrankt und auch ein Bruder hat Prostatakrebs operiert.
Richard Cathomas
Ich würde ihnen empfehlen, mit ihrem neuen Hausarzt den Wert von 2016 anzuschauen. Es hängt davon ab, wie dieser Wert war um ihnen zu empfehlen, wann eine neue Messung sinnvoll. Ihr Hausarzt kann sie da gut beraten.
R. H. 01.10.2018 22:42:00
Weiche Beschwerden kann Prostata-Krebs auslösen. Ich habe seit einigen Jahren Probleme beim Wasserlösen. Geht doppelt so lang wie früher. Gelegentlich Druckbeschwerden beim Darmausgang. Alter 66
Jean-Pascal Adank
Prostatakrebs macht erst zum späten Zeitpunkt oder erst im metastasierten Stadium (mit Ablegern) Beschwerden (z. B. Blut im Urin, Knochenschmerzen). Deswegen kommt der Früherkennung mittels PSA-Wert eine so grosse Bedeutung zu. Probleme beim Wasserlassen können nicht direkt verbunden werden mit dem Auftreten von Prostatakrebs. Beides kann vom Urologen jedoch voneinander abgegrenzt werden.
G. W. 01.10.2018 22:42:31
Guten Abend, ich bin 72 Jahre alt und habe mit 70 die Brachytherapie mit 67 Seeds erhalten. Ich bin fast beschwerdefrei. Ist diese Methode veraltet oder warum wird diese nicht mehr erwähnt? Beste Dank
Richard Cathomas
Die Brachytherapie ist nicht veraltet und bei den richtigen Patienten erfolgreich. Wie aber schon in anderen Antworten erwähnt wird heute anstelle der Brachytherapie oft eine Überwachung gemacht.
F. S. . 01.10.2018 22:43:53
Ich hatte vor einem Jahr eine radikal OP. Dar nach 3 Hormon - Spritzen und eine Nachbehandlung mit Bestrahlung. Nach über einem Jahr habe ich immer noch grosse "Schweißausbrüche" und schmerzen in beiden Brustwarzen. Warum? Der PSA - Wert lag bei den letzten Kontrollen unter 0,4 MfG
Richard Cathomas
Die Hormontherapie mit der Spritze führt dazu, dass der Testosteronwert sich manchmal erst nach vielen Monaten normalisiert. Sobald dies der Fall ist sollten ihre Beschwerden abklingen.
K. B. 01.10.2018 22:45:42
guten Abend. ich bin am 24. Juli 2018 an der Prostata operiert worden. auf der rechten Seite konnte wie vorgesehen operiert werden. auf der linken Seite ist der Krebszelle zu weit am rand der Prostata gewesen, dadurch musste groszügiger ausgeschnitten werden. Dabei sind vermutlich einige Nerven entfernt worden. ich bin in Physiotherapie. Meine Frage: wenn einige der Nerven fehlen, kann mann trocken werden. Ich spüre moment überhaupt nichts ob meine Blase voll ist, es läuft einfach in die Windel.
Jean-Pascal Adank
Der Nervenerhalt ist für die Kontinenz wichtig. Aufgrund der Krebssituation kann hierauf jedoch in manchen Situationen keine Rücksicht genommen werden (die OP macht bei belassenen Krebs-Zellen wenig Sinn). Erfahrungsgemäss erholt sich der Kontinenzapparat innerhalb eines Jahres postoperativ bei bis zu 95% der Patienten. Physiotherapie zur Stärkung des Beckenbodens kann hierbei helfen.
N. S. 01.10.2018 22:45:56
Mein Harnstrahl ist sehr dünn. Schmerzen verspüre ich keine. Tags drängt es mich kaum, Wasser zu lösen. Je nach Wasserkonsum bin ich gehalten, nachts 1 - 2 Mal aufzustehen und Wasser zu lösen. Probleme habe ich ansonsten keine. Mein Alter: 74; was raten Sie mir? Vielen Dank!
Philipp Huber
Eine urologische Kontrolle als Check-up ist per se sicherlich nicht falsch. Es gilt für Sie sicherlich zu bedenken, dass ein Prostatakrebs oftmals zu Beginn keine Beschwerden verursacht. Somit muss kein Zusammenhang zwischen Ihrer Symptome der Blasenentleerung und einem allfälligen Prostatakarzinom bestehen. Ein Urologe kann Sie hier nach einer Untersuchung sicherlich genauer informieren.
M. G. 01.10.2018 22:46:44
Ich 72 J. habe Prostata Krebs noch in klein Mengen Stadium. Arzt empfahl Überwachung des PSA wertes der im Mai bei 8 lag jetzt bei 6,9 hat die Sexuelle Aktivität einen Einfluss auf den Verlauf des PSA Wertes und der Ausweitung der Krebszellen
Richard Cathomas
Der PSA Wert kann höher sein, wenn sie am Tag vor der Messung sexuell aktiv gewesen sind. Dies hat damit zu tun, dass normale Prostatazellen auch PSA bilden und diese durch sexuelle Aktivität aktiviert werden. Eine Ausweitung der Krebszellen ist durch sexuelle Aktivität ist ausgeschlossen und sie müssen diesbezüglich keine Befürchtungen haben.
P. D. 01.10.2018 22:49:34
Ich bin 73 Jahre geworden und mache jährlich ein umfassende Kontrolle mit Blut- Urin und Vitamin Laborwerte Untersuchung. Immer wenn ich zu diesem Termin komme verlange ich von meinen Arzt auch eine Prostata Untersuchung! Früher vor ein paar Jahre machte der Herr Doktor eine Fühltest durch den After > Darm, in den vergangenen 5 Jahren behauptet mein Arzt es sei auf Grund meiner Blutwerte keine diesbezügliche Erkrankung erkennbar? Leider habe ich in diese seine Aussage kein Vertrauen!
Richard Cathomas
Der Untersuch des Enddarms mit dem Finger ist aus zwei Gründen sinnvoll: einerseits kann man dabei die Prostata abtasten und andererseits auch die Schleimhaut des Enddarms. Insofern macht diese Untersuchung durchaus Sinn. Bezüglich der Prostata kann bei stabil sehr tiefem Wert darauf verzichtet werden wenn auch sonst keine Beschwerden bestehen.
E. B. 01.10.2018 22:50:08
In der Nacht und am Morgen spüre ich ein grosser Harndrang. Wenn ich mich hinsetze geht es bis 20" bis die ersten Tropfen kommen. Anzeichen von Krebs?
Philipp Huber
Leider verursacht meistens ein Krebs, sei dieser in der Prostata oder in einem anderen Organ lokalisiert, oftmals lange Zeit keine Beschwerden. Viel häufiger als ein Prostatakrebs ist die gutartige, altersbedingte Vergrösserung der Prostata verantwortlich für das von Ihnen geschilderte initiale Warten zu Beginn des Wasserlösens.
H. E. 01.10.2018 22:51:25
Gibt es ausser MRI (wegen Hüftprotesen (li 2015, re 2017 nicht mehr möglich), PSA-Messung und manueller Abtastung alternative Untersuchungsmethoden?Mein PSA-Wert alterniert seit einer akuten Prostatitis mit PSA 36,5 im Sommer 2010 zwischen 8, 4 und 15,9. Ist das Grund zur Sorge? Letzten Frühling bei 11,92. Ich bin halbjährlich bei einem Urologen in Kontrolle.
Jean-Pascal Adank
Aktuell ist die digitale Abtastung und der PSA-Wert etablierte Verfahren zur Erkennung von erhöhtem Risiko für das Vorhandensein von Prostatakrebs. Die MRI-Bildgebung wird zudem immer wichtiger und aussagekräftiger. Falls diese nicht zur Verfügung steht (z. B. bei magnetischen Implantaten), kann man in Abhängigkeit der PSA-Dynamik eine Prostatabiopsie zur Gewebeuntersuchung veranlassen. Bei abnehmendem PSA-Wert ist eher nicht von einem bösartigen Geschehen auszugehen. Regelmässige Kontrollen beim Urologen sind empfohlen.
S. S. 01.10.2018 22:56:58
Ich (67) leide zwar nicht an Prostatakrebs, habe aber wegen gutartig vergrösserter Prostata eine 3-monatige Therapie mit DUODART hinter mir. Weil das Resultat nicht ganz den Erwartungen entsprach, verschrieb mir der Urologe nochmals eine Therapie mit DUODART. Falls in 3 Monaten das Ergebnis nicht markant besser wäre, möchte der Urologe die Prostata mit der sog. TURP-Methode verkleinern. Ist das wirklich nötig und welche Nebenwirkungen sind dabei zu befürchten?
Jean-Pascal Adank
Bis zum vollen Wirkeintritt von Duodart kann es bis zu 6 Monate dauern. Bei ausbleibender Besserung der Miktionsbeschwerden sind die (heutigen) medikamentösen Optionen ausgeschöpft und als nächste Stufe die "kleine" Prostata-Operation zu empfehlen. Ob dies wirklich nötig ist muss Ihr behandelnder Urologe mit Ihnen anhand sämtlicher Befunde (Restharnmenge, aufgetretene Infektionen, Stauung oberer Harntrakt) besprechen. Grundsätzlich haben Sie natürlich vor jeder Therapieentscheidung auch die Möglichkeit einer Zweitmeinung.
B. S. 01.10.2018 23:00:04
Guten Abend, ich, 68 Jahre alt, stehe unter aktiver Beobachtung wegen Prostatakrebs. Braucht es weitergehende Untersuchungen falls die folgenden PSA-Werte nicht mehr ansteigen? Wert im April: 3.9. Vielen Dank
Jean-Pascal Adank
Dies hängt einerseits vom Ausgangswert bei Diagnosestellung und auch von der PSA-Dynamik ab. Bei stabilem PSA-Wert ist eher auch von einem stabilen Krebsgeschehen auszugehen. Grundsätzlich sollte ein Pfeiler der aktiven Beobachtung aber auch eine erneute Gewebeentnahme mittels Biopsie sein. Die MRI-Bildgebung wird zur Durchführung einer gezielten Biopsie immer wichtiger.
H. V. 01.10.2018 23:00:20
Die Frage richtet sich an Herrn Huber: Vor 5 Jahren radikale Prostataentfernung, vor 1.5 Jahren Bestrahlung, anfangs 2018 wurde mir von meinem Urologen Casodex verschrieben. Ich war demgegenüber etwas skeptisch und holte bei Ihnen eine Zweitmeinung ein. Sie stützten damals meine Skepsis. Nach 100 Tagen setzte ich Casodex ab. Seither ist mein PSA-Wert auf Null. Wie interpretieren Sie diesen Verlauf? Freundliche Grüsse H.V.
Philipp Huber
Freut mich, dies zu hören! Solange Ihr PSA-Wert nicht nachweisbar ist, ist eine (erneute) Hormonentzugstherapie nicht angezeigt.
M. B. 01.10.2018 23:02:07
Ich bin 63 Jahre alt. Nachts muss ich zwischen 2 bis 5 Mal Wasser lösen, tagsüber alle 1/2 bis 2 h. Ab welchem PSA-Wert macht es bei diesen Voraussetzungen Sinn, dass ein MRI bzw. eine Biopsie vorgenommen wird?
Philipp Huber
Es gibt keine klar definierte Grenze des PSA-Wertes, welcher bei einer Prostatavergrösserung (auf welche Ihre geschilderten Beschwerden hindeuten können) verwendet werden kann, da auch die gutartige Vergrösserung der Prostata und nicht ausschliesslich das Prostatakarzinom zu einer Erhöhung des PSA-Wertes führt. Sollte jedoch Ihr Hausarzt oder Ihr Urologe beim Abtasten der Prostata mit dem Finger eine Unregelmässigkeit ertasten, so wäre primär ein MRI der Prostata sicherlich ratsam.
Moderator
Der Experten-Chat ist beendet. Leider konnten in der zur Verfügung stehenden Zeit nicht alle Fragen beantwortet werden. Mehr Infos zum Thema finden Sie aber auf https://www.srf.ch/sendungen/puls/prostatakrebs-arztrechnungen-nobelpreis-misophonie